Andreas Pahl

Die Orangerie Belvedere

Vom Nutzhaus zum Schauhaus


11 Seiten, 9 Abbildungen
Erscheinungsdatum: 15.05.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83535790-005

Lizenz CC BY-SA 4.0
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AUS DEM BAND:
Buchcover von »Die Orangerie Belvedere«
Grüner Wohnen
Pflanzenkulturen um 1800 und um 1900

DOI https://doi.org/10.46500/83535790
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Die Orangerie Belvedere besteht seit fast 300 Jahren.


Es gab innerhalb dieser Zeitspanne verschiedene Sammlungsschwerpunkte der dort kultivierten Pflanzen. Im Gegensatz zu den üblichen musealen Artefakten stellen lebende Pflanzen eine besondere Herausforderung dar. Sie folgen einem biologischen Lebenszyklus, und ihre Ansprüche an das Innenklima, insbesondere was die Luftfeuchtigkeit und Temperaturführung betrifft, stehen oft im Widerspruch zu den bauphysikalisch optimalen Bedingungen für den Substanzerhalt der Architektur. Im musealen Kontext unterliegen Pflanzen zusätzlich dem Einfluss unterschiedlicher gärtnerischer und botanischer Sammlungsziele. Es stellt sich somit die Frage, ob eine denkmalpflegerische Entscheidung zur baulichen Sanierung oder Wiederherstellung unter Berücksichtigung bestimmter Zeitschichten in Korrelation zur pflanzlichen Ausstattung zu bringen ist und wie man anhand der pflanzlichen Ausstattung auch die Baugeschichte vermitteln kann.

As the Belvedere Orangery underwent different phases of construction over 300 years, its plant collections also varied. Different plants were cultivated across time. The question arises: Can the building’s history be assimilated with the varied plant collections or can the plants convey history?


Andreas Pahl

Andreas Pahl, geb. 1967, ist Dipl.-Ing. (FH) der Landespflege und Gartenreferent bei der Klassik Stiftung Weimar. Er ist ausgebildeter Gärtner und war nach dem Studium und einer freien Mitarbeit beim Landesdenkmalamt Berlin zunächst bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten als Fachbereichsleiter, dann als Parkleiter bei der Stiftung Fürst Pückler Museum Park und Schloss Branitz beschäftigt. Seit 2008 arbeitet er in der Gartenabteilung der Klassik Stiftung Weimar.

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Kategorien

Schlagworte
Pflanzenkultur, Baugeschichte, Nutzungsgeschichte, botanische Sammlung, Ernst August I, Carl August, Johann Conrad Sckell, Agave, Bitterorange, Interieurs, Weimar, Klassizismus, Biedermeier, Jugendstil, schönes Wohnen, Wohneinrichtung, Wintergärten, Herbarien, Tapeten, Goethe, Henry van de Velde, Gärten, Gärtnerei, Anthropozän, Orangerien, Treibhäuser, Zimmerpflanzen
Thema
AGN, AKR, AKT, AKX, AMK, AMKS, AMR
Bisac-Code
HIS014000, GAR010000, ARC007000, ARC002000

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Seite 9-10Vorwort
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Seite 11-47Grüner Wohnen
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Seite 49-57Das Grüne Schloss
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Seite 59-78Der Jardin portatif
Andreas Pahl
Seite 79-89 Die Orangerie Belvedere
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Seite 91-116Dekor und Wissen
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Seite 163-169Ikonische Pflanzen
Marcus Köhler
Seite 171-190Der Wintergarten als Innenraumbegrünung
Petra Lutz
Seite 191-199Goethes Zimmerpflanzen
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Katharina Hottmann, Andrea Polaschegg
Seite 237-247Blumen morden
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Seite 297-320Drei Schritte bis Arkadien
Anne Sophie Overkamp
Seite 329-353Grüne Bildung
Sabine Walter
Seite 355-363Grüner Wohnen im Haus Hohe Pappeln
Katharina Günther
Seite 365-382Gefühlt natürlich
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Stefanie Freyer, Christiane Holm, Julia Schmidt-Funke
Seite 393-406Abbildungsverzeichnis


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