

Der Industriebetrieb wurde durch die Treuhandanstalt privatisiert und anschließend vom Erwerber zu einem Dienstleistungsquartier entwickelt. Hier siedelten sich später unter anderem Unternehmen des Neuen Marktes wie der Internetdienstleister Pixelpark an. Der vorgenommene Wandel wird einerseits als emblematisch für übergeordnete und allgemeine Entwicklungen betrachtet, andererseits als gestaltet, gewünscht und gemacht analysiert.
Als instruktiv zur Analyse dieser Entwicklung ist der eingeführte Begriff einer dynamischen »Zwischen-Zeit« zu bewerten, der die Epoche des Wandels des Ost-Berliner Raums einerseits zeitlich flexibilisiert und sie dadurch andererseits mit anderen Räumen vergleichbar macht. Die lokale Geschichte des Übergangs von Lampen zu Pixeln lässt somit gleichermaßen Parallelen und Unterschiede sowie langfristige Entwicklungen hervortreten.
Jonas Jung, geb. 1991, Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Doktorand am Institut für Zeitgeschichte, Abteilung Berlin, Promotionsstipendiat der Hans-Böckler-Stiftung
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