Buchcover: Das jüdische Berlin

Das jüdische Berlin

Vom Mittelalter bis zur Gegenwart

Herausgegeben von Hanno Hochmuth

Reihe: Geschichte der Gegenwart, Band 43

254 Seiten, 14 Abbildungen
ISBN (Open Access) 978-3-8353-8225-1
ISBN (Print) 978-3-8353-6174-4
Wallstein Verlag
Erscheinungsdatum: 28.10.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83536174

Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
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Das jüdische Berlin hat eine lange und wechselvolle Geschichte. Seit dem Mittelalter gab es antijüdische Pogrome, mörderische Verfolgung und erzwungene Emigration. In Berlin erkämpften Jüdinnen und Juden aber auch ihre Emanzipation. Sie beanspruchten einen wichtigen Platz in der Geschichte des Berliner Geisteslebens und in der Wirtschaft der boomenden Industriemetropole. Im Kaiserreich entwickelte sich die deutsche Hauptstadt zum Zentrum des jüdischen Lebens in Deutschland, das in der Weimarer Republik seine Blüte erfuhr, bevor es in der NS-Diktatur systematisch zerstört wurde. Doch auch im geteilten und im wiedervereinigten Berlin gab es wieder ein jüdisches Leben in Berlin, das heute vor neuen Herausforderungen steht. Der Band versammelt Beiträge von Expertinnen und Experten zur Geschichte jüdischen Lebens in Berlin. Er thematisiert die ambivalente Geschichte des Berliner Judentums und dessen Platz in der heutigen Erinnerungskultur.



Hanno Hochmuth

Hanno Hochmuth, geb. 1977, ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und lehrt Public History an der Freien Universität Berlin. Veröffentlichungen u. a.: Public Historians. Zeithistorische Interventionen nach 1945 (2021, hg. mit Frank Bösch, Stefanie Eisenhuth und Irmgard Zündorf); Weimars Wirkung. Das Nachleben der ersten deutschen Republik (2020, hg. mit Martin Sabrow und Tilmann Siebeneichner); Stadtgeschichte als Zeitgeschichte. Berlin im 20. Jahrhundert (2019, hg. mit Paul Nolte); Kiezgeschichte. Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin (2017).

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Beiträge

Seite 5-7Inhalt
Hanno Hochmuth
Seite 9-17Die Kurfürstenstraße
Jörn Roland Christophersen
Seite 19-35Zum Vorteil und Nutzen von Ratsleuten und Stadtgemeinde
Barbara Hahn
Seite 53-62Berliner Jüdinnen um 1800
Monika Wienfort
Seite 79-88Entgrenzung des Sagbaren
Martin Sabrow
Seite 101-111Walther Rathenau und der Antisemitismus
Hanno Hochmuth
Seite 113-123Von Grabsteinen und Stolpersteinen
Jonas Busch, Maximilian Gärtner
Seite 125-134"1936 - März 43 ab dann illegal"
Leonie Teuffert
Seite 135-144Zwei Bettstellen, vier Stühle
Verena Nägel, Cord Pagenstecher
Seite 161-176Erinnerungen an jüdische Zwangsarbeit in Berlin
Alina Bothe, Christoph Kreutzmüller
Seite 177-192Von der Unsichtbarkeit des Sichtbaren
Paul Nolte
Seite 193-205Mehr als nur Rückkehr
Alexander Carstiuc, Anselm Meyer
Seite 207-222An der Schranke des Verstehens
Marion Brasch, Hanno Hochmuth
Seite 223-224"Wir für uns"
Olaf Glöckner
Seite 225-235Die große Überraschung
Nora Hogrefe
Seite 237-249Zwischen Präsenz und Leerstellen


Kategorien

Schlagworte
Jüdische Geschichte, Geschichte Berlins, Antisemitismus, Nationalsozialismus, Erinnerungskultur, Berlin
Thema
NH, QRJ
Bisac-Code
HIS022000, HIS014000, HIS037010, HIS037030

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