Buchcover: 1989 literarisch

1989 literarisch

Internationale Perspektiven

Herausgegeben von Madeleine Brook, Stephanie Obermeier

Reihe: marbacher schriften. neue folge / DLAschriften/DLAwritings, Band 20

163 Seiten, 2 Abbildungen
ISBN (Open Access) 978-3-8353-8160-5
ISBN (Print) 978-3-8353-3994-1
Wallstein Verlag
Erscheinungsdatum: 06.01.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83533994

Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
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Das literarische und kulturelle deutsch-deutsche Beziehungsgefüge vor und nach 1989 im internationalen Rahmen.


Welche Rolle spielen Literatur und Literaturwissenschaft für die gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse, die einem politischen Wechsel vorangehen und folgen? Die Beiträgerinnen und Beiträger untersuchen Zwischenpositionen von systemkritischen und systemflüchtigen Autorinnen und Autoren wie Jurek Becker, Volker Braun, Thomas Brussig, Brigitte Burmeister, Christoph Hein, Wolfgang Hilbig, Günter Grass, Irmtraud Morgner, Herta Müller und Helga M. Novak. Welche Auswirkungen hatte der (persönliche) Systemwechsel auf ihr schriftstellerisches Schaffen, ihre literarischen Gegenstände und ihre ästhetischen Bezugskoordinaten? Wie haben sich Verlagspraktiken und literarische Rezeption in Ost und West im Laufe des politischen Wandels verändert?

Mit Beiträgen von Katrin von Boltenstern, Chieh Chien, Suji Cho, Jeang-Yean Goak, Jie Han, Marcel Lepper, Asako Miyazaki, Yûji Nawata, Stephanie Obermeier, Chung-Hi Park, Xiaocui Yiu, Sandra Richter, Konstantin Ulmer, Hiroshi Yamamoto, Xiaocui Yiu, Yang Yu, Leilian Zhao und ein Gespräch mit Yoko Tawada.


Madeleine Brook

Madeleine Brook ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leitung des Forschungsreferats am Deutschen Literaturarchiv Marbach. Veröffentlichung u. a.: Popular History and Fiction: The Myth of August the Strong in German Literature, Art and Media (2013).

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Stephanie Obermeier

Stephanie Obermeier, geb. 1989, wissenschaftliche Koordinatorin im Deutschen Literaturarchiv Marbach, Studium der Anglistik und Komparatistik an der University College Dublin und der University of Kent, Promotion 2021 an der University of Kent.

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Sandra Richter

Sandra Richter, geb. 1973, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Stuttgart, Studium der Literaturwissenschaft und Politik an der Universität Hamburg, Promotion 1998 an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Veröffentlichung u. a.: Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur (2017). Sandra Richter

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Beiträge

Seite 5-6Inhalt
Madeleine Brook, Stephanie Obermeier
Seite 7-14Vorwort
Konstantin Ulmer
Seite 26-39Im meuterland
Sandra Richter
Seite 40-55Ironie und ironisiertes Material


Kategorien

Schlagworte
Literaturgeschichte, Deutsche Wende, DDR, Aufbau-Verlag, Mauerfall, Post-DDR-Literatur, Irmtraud Morgner, Thomas Brussig, Sonnenallee, Christoph Hein, Willenbrock, Herta Müller, Volker Braun, Wolfgang Hilbig, Günter Grass, Brigitte Burmeister, Jurek Becker, Hans Magnus Enzensberger, Kafka,Helga M. Novak, Yoko Tawada
Thema
DSM
Bisac-Code
LIT000000, FOR009000, HIS037080

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