Mandy Tröger

Die Treuhandanstalt und der Berliner Verlag

Die Privatisierung der SED-Presse im ostdeutschen Transformationsprozess


16 Seiten
Erscheinungsdatum: 28.10.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83536154-006

Lizenz CC BY-NC 4.0
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Das mediale Erbe der DDR

DOI https://doi.org/10.46500/83536154
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Der Beitrag untersucht die Privatisierung der SED-Presse am Beispiel des Berliner Verlags.


Er zeigt, dass unklare Eigentumsverhältnisse, lückenhafte Dokumentation und die Kollision von DDR-Strukturen mit westdeutschem Gesellschaftsrecht die Treuhandanstalt in eine reaktive Rolle drängten. Frühzeitige Absprachen zwischen PDS und Investoren schufen Fakten, die später rechtlich abgesichert wurden. Die entstandenen Konzentrations- und Machtstrukturen prägen den ostdeutschen Pressemarkt bis heute.


Kategorien

Schlagworte
Mediengeschichte, Vereinigungsgesellschaft, Transformationsforschung, Rundfunk, Verlage, Film, Fotografie, Zeitungen, Ostdeutschland, DDR, BRD, Wiedervereinigung, Zeitschriften, Internet, Übernahme
Thema
NH, JBCT, ATJ, ATL, ATN
Bisac-Code
SOC052000, HIS037070, HIS014000, HIS054000

Weitere Beiträge des Bandes

Seite 5-6Inhalt
Marcus Böick, Constantin Goschler, Ralph Jessen
Seite 7-10Von deutscher Einheit zu deutscher Uneinheit?
Frank Bösch
Seite 11-31Das mediale Erbe der DDR
Constantin Goschler, Stefan Pulte
Seite 49-65Einheit mit beschränkter Haftung
Nikolai Okunew
Seite 67-88Erbe, Heimat, Quote
Mandy Tröger
Seite 109-124 Die Treuhandanstalt und der Berliner Verlag
Tom Koltermann
Seite 125-143"Volkszorn" und "Versöhnungsaufrufe"


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