
Er zeigt, dass unklare Eigentumsverhältnisse, lückenhafte Dokumentation und die Kollision von DDR-Strukturen mit westdeutschem Gesellschaftsrecht die Treuhandanstalt in eine reaktive Rolle drängten. Frühzeitige Absprachen zwischen PDS und Investoren schufen Fakten, die später rechtlich abgesichert wurden. Die entstandenen Konzentrations- und Machtstrukturen prägen den ostdeutschen Pressemarkt bis heute.