
Zugleich waren sie selbst Teil jener historischen Umbruchssituation, deren Deutungen sie mit hervorbrachten. Zwischen neu gewonnenen Freiheiten, institutionellem Wandel und politischen Aushandlungsprozessen formten sie die Erinnerung an die DDR aktiv mit. Diese erscheint so als konflikthafter Erinnerungsraum, in dem Deutungen von Schuld, Anpassung und Widerstand bis heute ausgehandelt werden.