
Die marktführende ostdeutsche Illustrierte navigierte in ihrer Berichterstattung über Asylpolitik und rechte Gewalt zwischen Legitimierung von Überfremdungsängsten und deren Verurteilung. Der Beitrag rekonstruiert, wie sich die Zeitschrift als Sprachrohr der ostdeutschen »Normalgesellschaft« positionierte – und welche Rolle ihr in der politischen Kommunikation der neuen Bundesländer zukam.