Julian Linn ORCID

"Man macht sich ja lächerlich, wenn man irgendein Bild malen will"

Selbstverständnisse und Handlungsmaximen in der DDR-Gedenkstättenarbeit


16 Seiten
Erscheinungsdatum: 28.10.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83536154-010

Lizenz CC BY-NC 4.0
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Das mediale Erbe der DDR

DOI https://doi.org/10.46500/83536154
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Der Beitrag untersucht anhand qualitativer Interviews mit Mitarbeitenden von sieben DDR-Gedenkstätten deren Selbstverständnisse und Handlungsmaximen.


Im Mittelpunkt steht das Spannungsverhältnis zwischen den von Politik und Öffentlichkeit formulierten Erwartungen und den eigenen pädagogischen Ansprüchen von Gedenkstätten. Der Beitrag argumentiert, dass in diesem Kontext unterschiedliche Vorstellungen von Demokratieerziehung mit kompetenzorientierten Ansätzen historischen
Lernens konkurrieren.


Julian Linn

Dr. Julian Linn ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Greifswald. Im Projekt "Voices from the Periphery" untersucht er, wie Menschen aus der Lausitz den Wandel ihrer Region und die mediale Berichterstattung darüber wahrnehmen. Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen die Geschichte und Musealisierung der DDR, empirische Geschichtskulturforschung und Oral History.

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Kategorien

Schlagworte
Historisches Lernen, Diktaturgedächtnis, Demokratiebildung, Demokratievermittlung, Multiperspektivität, Mediengeschichte, Vereinigungsgesellschaft, Transformationsforschung, Rundfunk, Verlage, Film, Fotografie, Zeitungen, Ostdeutschland, DDR, BRD, Wiedervereinigung, Zeitschriften, Internet, Übernahme
Thema
NH, JBCT, ATJ, ATL, ATN
Bisac-Code
SOC052000, HIS037070, HIS014000, HIS054000

Weitere Beiträge des Bandes

Seite 5-6Inhalt
Marcus Böick, Constantin Goschler, Ralph Jessen
Seite 7-10Von deutscher Einheit zu deutscher Uneinheit?
Frank Bösch
Seite 11-31Das mediale Erbe der DDR
Constantin Goschler, Stefan Pulte
Seite 49-65Einheit mit beschränkter Haftung
Nikolai Okunew
Seite 67-88Erbe, Heimat, Quote
Tom Koltermann
Seite 125-143"Volkszorn" und "Versöhnungsaufrufe"
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Seite 145-1700Neue Blicke auf die lange Geschichte der "Wende"
Julian Linn
Seite 193-208 "Man macht sich ja lächerlich, wenn man irgendein Bild malen will"
Lea Frese-Renner
Seite 209-233Das vergessene digitale Erbe


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