Buchcover: Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1724-1777)

Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1724-1777)

Zwischen Aufklärung und Moderne

Herausgegeben von Stefan Brüdermann

Reihe: Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen, Band 331

445 Seiten, 56 Abbildungen
ISBN (Open Access) 978-3-8353-8187-2
ISBN (Print) 978-3-8353-6013-6
Wallstein Verlag
Erscheinungsdatum: 15.05.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83536013

Lizenz CC BY-NC-ND 4.0
Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0
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Der idealtypische Regent der Aufklärung im kleinen Schaumburg-Lippe, dargestellt aus einer Vielzahl von Perspektiven.


Schaumburg-Lippe war mit seiner Residenzstadt Bückeburg und (um 1760) insgesamt knapp 17.000 Einwohnern eine sehr kleine Grafschaft. Durch seine Herkunft, seine Verwandtschaft und seine militärischen Aktivitäten war der wohl populärste Regent Schaumburg-Lippes, Graf Wilhelm (1724-1777), dennoch mehrfach mit der »großen« deutschen und europäischen Geschichte verbunden. Vielgereist und mit weitgespannten philosophischen, literarischen und musikalischen Interessen verkörperte er den idealtypischen Regenten der Aufklärung, dessen Aufmerksamkeit vor allem militärischen, wirtschaftlichen und bildungspolitischen Reformen galt. Bekannt ist Graf Wilhelm vor allem durch seine Leistungen im Siebenjährigen Krieg, in der Schlacht von Minden (1759) und bei der Verteidigung Portugals (1762), den Bau der Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer und sein außergewöhnliches militärwissenschaftliches Werk. Die hier gedruckten Beiträge einer ihm gewidmeten Tagung der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen bieten viele neue Perspektiven auf Persönlichkeit und Familie, Wissenschaft, Kunst, Krieg und Politik im Leben des Grafen Wilhelm.


Stefan Brüdermann

Stefan Brüdermann, geb. 1959 in Osterode/Harz ist seit 2009 Leiter des Staatsarchivs Bückeburg sowie Vorsitzender der Historischen Arbeitsgemeinschaft für Schaumburg. Studium der Geschichte und Germanistik in Göttingen und Wien, 1987 Promotion (Dissertationsthema: "Göttinger Studenten und akademische Gerichtsbarkeit im 18. Jahrhundert"), wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Edition-Lichtenberg-Briefwechsel, Lehrtätigkeit an Volkshochschulen (1986–1993) und am Historischen Seminar der Universität Hannover (1994–1999), 1993–1999 Archivar am Hauptstaatsarchiv Hannover, 1999–2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Rom (Repertorium Germanicum). Seit September 2003 Archivar am Niedersächsischen Staatsarchiv Bückeburg. Veröffentlichungen über Universitätsgeschichte, Straßenverkehrsgeschichte und niedersächsische Landesgeschichte, u. a.: Graf Wilhelm zu Schaumburg-Lippe (1724-1777). Zwischen Aufklärung und Moderne (Hg., 2026); Geschichte Niedersachsens, Bd. 4: Vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkrieges (Hg., 2016); Schaumburg im Mittelalter (Hg., 2013, 2. Aufl. 2014)

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Beiträge

Seite 5-7Inhalt
Stefan Brüdermann
Seite 9-18Einleitung


Kategorien

Schlagworte
Bückeburg, Regionalgeschichte, Niedersachsen, Siebenjähriger Krieg, Militärgeschichte, Herrscherideal
Thema
NHD, NHWF
Bisac-Code
HIS014000, HIS037050, HIS027000

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