Buchcover: Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter

Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter

Chancen, Herausforderungen und Grenzen

Herausgegeben von Katharina Günther, Stefan Alschner

Reihe: Kulturen des Sammelns. Akteure, Objekte, Medien, Band 5

241 Seiten, 38 Abbildungen
ISBN (Open Access) 978-3-8353-8039-4
ISBN (Print) 978-3-8353-5615-3
Wallstein Verlag
Erscheinungsdatum: 31.01.2024

DOI https://doi.org/10.15499/kds-005

Lizenz CC BY-SA 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Ist digital besser? Sammlungsforscher:innen verschiedener Disziplinen geben Antworten auf diese Frage


Die Aufgabe von Kulturinstitutionen, Museen, Bibliotheken und Archiven ist es, ihre Bestände dauerhaft zu bewahren. Gleichzeitig gilt es, das kulturelle Erbe nach zeitgemäßen Standards zu erfassen, das Wissen über ihre historisch gewachsenen, analogen und digitalen Sammlungen stetig zu erweitern und zu vertiefen sowie die Sammlungen und die darüber gewonnenen Erkenntnisse einem vielfältigen
Publikum zu vermitteln. Dabei spielen digitale Methoden, Werkzeuge und Anwendungen eine immer größere Rolle, zumal sich Kulturinstitutionen gegenwärtig in einem rasanten Prozess der digitalen Transformation befinden, der durch die Corona-Pandemie noch beschleunigt wurde.
Umso wichtiger ist es, das eigene Handeln zu reflektieren. Anlass dazu bietet das 10-jährige Bestehen des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel, der seit 2019 verstärkt das Digitale in den Fokus nimmt: In einer interdisziplinären Tagung an der Klassik Stiftung Weimar wurde über die Ziele, Wirkungsweisen, Potentiale und Grenzen der digitalen Sammlungsforschung und -präsentation diskutiert. In 18 Beiträgen werden die Ergebnisse der Veranstaltung präsentiert.


Der Band ist im Open Access ebenfalls auf der Publikationsplattform Apis verfügbar (https://doi.org/10.15499/kds-005).


Katharina Günther

Katharina Günther studierte Kunstgeschichte in Köln und Antwerpen und wurde 2019 mit einer Arbeit über Francis Bacon von der Universität zu Köln promoviert. Ab 2010 forschte sie in Dublin und London für den The Estate of Francis Bacon, die Francis Bacon MB Art Foundation und das John Deakin Archive. Ab 2015 baute sie als Projektleiterin für den Bacon Nachlass in London die Website mit digitalem Werkverzeichnis auf. Bis 2024 war sie Wissenschaftliche Geschäftsführerin des Forschungsverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel an der Klassik Stiftung Weimar. Sie arbeitet momentan als Kuratorin am Zentrum für verfolgte Künste, Solingen. Ihre Schwerpunkte liegen in der britischen Kunst des 20. Jh., figurativer Malerei, dem Verhältnis Malerei/Fotografie, Fotografie in Krisengebieten sowie der Theorie des Ausstellens.

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Stefan Alschner

Stefan Alschner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Querschnittsdirektion 6 für digitale Transformation und Innovationsmanagement der Klassik Stiftung Weimar. Seine Forschungsschwerpunkte sind Linked Data Technologien und Informationsverarbeitung.

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Beiträge

Katharina Günther, Stefan Alschner
Seite 9-15Digital ist besser?
Lynn Rother, Fabio Mariani, Max Koss
Seite 93-103Interpreting Strings, Weaving Threads
Stefanie Hundehege
Seite 104-114Zur Sammlung erstarrt
Sylvia Asmus
Seite 129-139Die Zukunft der Erinnerung?
Anna Högner
Seite 209-218Filmgeschichte als 'Visual History'
Marius Hug, Susanne Haaf
Seite 230-240Das Deutsche Textarchiv im Kontext der NFDI


Kategorien

Schlagworte
Digital Humanities, Museum, Bibliothek, Archiv, Digitale Transformation, Digitalisierung, Sammlungsforschung, GLAM
Thema
GLP, C, D, J
Bisac-Code
SOC024000, LAN025020

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