Buchcover: Walter Benjamin und Roland Barthes

Walter Benjamin und Roland Barthes

Theoretische Komparatistik zwischen Kritischer Theorie und (Post-)Strukturalismus

Herausgegeben von Anne-Kathrin Reulecke, Anke Jaspers

421 Seiten, 21 Abbildungen
ISBN (Open Access) 978-3-8353-8212-1
ISBN (Print) 978-3-8353-5764-8
Wallstein Verlag
Erscheinungsdatum: 07.10.2026

DOI https://doi.org/10.46500/83535764

Lizenz CC BY-SA 4.0
Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Dialoge zwischen den Kulturtheoretikern Walter Benjamin und Roland Barthes in Beiträgen zu Literatur, Film, Oper und Architektur sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht.


Während der Literaturwissenschaftler Walter Benjamin (1892-1940) im Umkreis der in Deutschland begründeten Kritischen Theorie publizierte, war der französische Semiologe Roland Barthes (1915-1980) maßgeblich an der Etablierung des (Post-)Strukturalismus beteiligt. Trotz biografischer, historischer und theoretischer Distanz finden sich überraschende Berührungspunkte zwischen beiden Denkern. Beide bereiteten den »material turn« der Geisteswissenschaften vor, indem sie den Zusammenhang von Schreibbedingungen, Arbeitsmethoden und Werkstruktur reflektierten. Beiden studierten Literaturwissenschaftlern gemeinsam war die Erweiterung genuin sprach- bzw. literaturwissenschaftlicher Analysen auf neue Untersuchungsfelder. Sie kritisierten die Vorstellung einer Natürlichkeit gesellschaftlicher Werte und fokussierten die grundlegend geschichtliche, von Produktionsbedingungen abhängige Signatur der Kultur. Der Band versammelt Beiträge zu Film, Fotografie, Roman- und Dramentheorie, Schreibgeste und Formethos, Architektur, Gesang, Oper und Trauerspiel sowie zu Marx, Baudelaire, Proust und Brecht. Dabei werden Konzepte zu Gedächtnis, Mythos, Literatur und Autorschaft des Einen im Licht der Denkfiguren des Anderen neu beleuchtet.


Anne-Kathrin Reulecke

Anne­-Kathrin Reulecke ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Theorien der Literatur, Kultur und Autorschaft; Literatur und bildende Kunst im 18. bis 21. Jahrhundert; Biotechnologie, Medien in der Gegenwartsliteratur. Veröffentlichungen u. a.: Descriptio. Potentiale literarischer Beschreibung (Mithg., 2024); Mit den Toten sprechen. Jenseitsnarrative in Literatur und Kunst der Gegenwart (Mithg. 2021).

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Anke Jaspers

Anke Jaspers ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Graz. Forschungsschwerpunkte: Autor:innenbibliotheken, Rezeption und Produktion von Literatur, Literarische Kollaboration. Veröffentlichungen u. a.: Thomas Mann produktiv rezipiert. Zum Fortleben von Werk und Autor (Mithg., 2024), Suhrkamp und DDR. Literatur- historische, praxeologische und werktheoretische Perspektiven auf ein Verlagsarchiv (2022).

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Beiträge

Seite 5-7Inhalt
Anne-Kathrin Reulecke, Anke Jaspers
Seite 9-18Vorwort
Anne-Kathrin Reulecke
Seite 19-52Konstellationen
Bernd Stiegler
Seite 55-82Kompositionen
Daniel Weidner
Seite 83-103Tod, Trauer, Neues Leben


Kategorien

Schlagworte
Musik, Aura, Kunstwerk, Malerei, Charles Baudelaire, Karl Marx, Marcel Proust, Psychoanalyse, John Berger, Eiffelturm, Autorschaft, Paris, Medialitäten, Formwille
Thema
DSA, DNL, DND, QDTN, QDTS
Bisac-Code
LCO011000, LCO010000, LCO015000, PHI001000, PHI019000

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