Oliver Glißmann studierte Kunstgeschichte und Geschichte in Braunschweig. Nach dem Studium nahm er eine Tätigkeit im Schloss in Bückeburg auf, während er zeitweise in einer Restaurierungswerkstatt für Gemälde und gefasste Figuren assistierte. 2015 Promotion an der Eberhard Karls Universität in Tübingen mit einer Arbeit über den Maler Georg Osterwald, der mit zu einem der wichtigsten romantischen Künstler des Rheinlandes gehört. Konzeption zahlreicher Ausstellungen in den Museen in Bückeburg und Stadthagen zu kunst- und zeitgeschichtlichen Themen. Er forscht und publiziert vor allem über Schaumburger Geschichte und Kunstgeschichte, insbesondere über die mittelalterliche Schnitzkunst, jüdische Geschichte und Sepulkralkultur sowie über die Malerei des 19. Jahrhunderts.